LGBT-Woche des Gesundheitsbewusstseins
Die LGBT Health Awareness Week, auf Deutsch oft als Woche des Gesundheitsbewusstseins oder der Sichtbarkeit queerer Gesundheit bezeichnet, findet jedes Jahr in der letzten Märzwoche statt. Ziel der Aktionswoche ist es, auf gesundheitliche Ungleichheiten und Diskriminierungserfahrungen aufmerksam zu machen, denen lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche und andere queere Menschen im Gesundheitswesen begegnen können. Dabei geht es sowohl um körperliche als auch um psychische Gesundheit sowie um den Zugang zu respektvoller, fachgerechter Versorgung.
Die Woche wird von verschiedenen Online- und Offline-Aktionen begleitet, die Informationen verbreiten, Sensibilität fördern und auf strukturelle Probleme hinweisen sollen. Wichtig ist eine sachliche Einordnung: Queere Menschen haben nicht „von Natur aus“ eine schlechtere Gesundheit, sondern sind häufiger von Belastungen wie Stigmatisierung, Vorurteilen, Diskriminierung und unzureichender Versorgung betroffen. Prävention, Aufklärung und diskriminierungssensible medizinische und psychologische Angebote können dazu beitragen, diese Risiken zu verringern.