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Andreaskreuz

Andreaskreuz
Andreaskreuz © Raimond Spekking

Das Andreaskreuz ist im allgemeinen Sprachgebrauch vor allem als Verkehrs- und Warnzeichen bekannt, etwa an Bahnübergängen. Im BDSM bezeichnet es jedoch ein Fessel- und Fixierkreuz, das meist in Studios oder speziell eingerichteten Räumen verwendet wird. Die gefesselte Person wird daran mit gespreizten Armen und Beinen befestigt, sodass sie sich kaum frei bewegen kann. Der Fokus liegt dabei auf Kontrolle, Ausgeliefertsein, Fixierung und oft auch auf der Inszenierung der Szene.

Das Andreaskreuz ist ein klassisches BDSM-Möbel und wird auch St. Andrew’s Cross genannt. Es kann frei stehen oder fest an Wand oder Boden montiert sein und besteht meist aus Holz oder Metall. Je nach Ausführung ist es gepolstert, mit Leder bezogen oder dekorativ gestaltet. Wichtig ist, dass Fesselung und Körperhaltung sicher sind und die Atmung, Durchblutung und Belastung des Körpers beachtet werden. Wie bei allen Fixierungen sollte die gefesselte Person nie unbeaufsichtigt bleiben.