Monoamurösität
Monoamurösität bezeichnet die Bevorzugung oder gelebte Praxis, romantische oder sexuelle Bindungen jeweils nur mit einer Person gleichzeitig einzugehen. Der Begriff wird meist im Gegensatz zu Polyamorie verwendet. Gemeint ist also eine einpartnerbezogene Beziehungsform, nicht automatisch ein moralisches Werturteil oder eine Aussage über Treue.
Sprachlich ist die Bildung „monoamourös“ bzw. „Monoamurösität“ im Deutschen eher ungebräuchlich; fachlich geläufiger sind Begriffe wie monogam, monoromantisch oder monoamourisch. Im Alltag werden diese Wörter nicht immer trennscharf verwendet, weshalb der jeweilige Kontext wichtig ist.