Outing
Jemanden outen bedeutet, die Geschlechtsidentität und/oder sexuelle Orientierung einer Person gegenüber einer anderen Person, einer Gruppe oder der Öffentlichkeit offenzulegen, in der Regel ohne deren Zustimmung. Das Outing ist daher meist ein unfreiwilliger und übergriffiger Akt. Davon zu unterscheiden ist das Coming-out, bei dem eine Person ihre Identität oder Orientierung selbstbestimmt und freiwillig mitteilt.
Outing kann für die betroffene Person erhebliche psychische, soziale und berufliche Folgen haben. Es verletzt Privatsphäre und Selbstbestimmung und kann zu Diskriminierung, Ausgrenzung oder sogar Gefährdung führen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen persönlichen Informationen ist daher unerlässlich.