Saliromanie
Saliromanie oder Salirophilie bezeichnet eine sexuelle Vorliebe, bei der das Beschmieren, Bespritzen oder Verunreinigen von Personen, Kleidung oder Gegenständen als erotisch erlebt wird. Der Reiz kann sowohl im optischen Eindruck als auch in der Überschreitung von Sauberkeits- und Normvorstellungen liegen; manchmal spielt auch Demütigung eine Rolle. Der Begriff „Saliromanie“ ist dabei missverständlich, da es sich nicht um eine medizinische Manie, sondern um eine Vorliebe handelt.
Die verwendeten Substanzen können sehr unterschiedlich sein, etwa Lebensmittel, Farbe, Schlamm oder andere ungefährliche Materialien. Der Einsatz von Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen ist hygienisch deutlich problematischer und birgt ein erhöhtes Risiko für Infektionen; solche Praktiken sollten daher nur mit besonderer Vorsicht und klarer Einvernehmlichkeit erfolgen, offene Wunden sind zu vermeiden. Wichtig ist außerdem, dass keine Materialien verwendet werden, die Haut, Schleimhäute oder Atemwege reizen oder schädigen können.