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Spanischer Reiter

Spanischer Reiter
Spanischer Reiter © Sonja Kübelbeck

Der Spanische Reiter ist ein keil- oder rückenförmiges Folter- und Demütigungsinstrument, auf das eine Person mit gespreizten Beinen gesetzt wird. Historisch wurden solche Konstruktionen in verschiedenen Kontexten zur körperlichen Misshandlung eingesetzt. Die Füße berühren dabei oft nicht den Boden, sodass ein erheblicher Druck im Bereich des Beckens, der Oberschenkel und des Intimbereichs entsteht.

Der Spanische Reiter ist keine BDSM-Praxis, die leichtfertig nachgeahmt werden sollte, sondern ein historisches Folterinstrument. Wegen der erheblichen Verletzungsgefahr, möglicher Gewebeschäden und starker Schmerzen ist eine reale Anwendung nicht verantwortbar. Der Begriff wird heute vor allem historisch oder in literarischen bzw. szenischen Darstellungen verwendet; eine Nachahmung sollte nicht erfolgen.

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